Sommer, Sonne, Weihnachten!


Weihnachten hier hat so seine Vorteile. In Deutschland ist jeder beschäftigt, schnell noch ein paar Weihnachtsgeschenke zu besorgen. Die Geschäfte sind entsprechend voll und keiner hat Zeit für irgendwas, der typische Weihnachtsstress halt. Dieses Jahr ist es für mich anders: Weihnachtspost ist schon lange auf dem Weg nach Deutschland (und kam trotzdem nicht pünktlich an…) und kaufen muss ich hier auch nichts auf den letzten Drücker. An der Uni kehrt allmählich Urlaubsstimmung ein und das Wetter ist herrlich.

Was liegt da nicht näher, als zum Beispiel eine Runde Tretboot zu fahren? Hab ich mir auch gedacht und mich sogar getraut, die Kamera mit aufs Wasser zu nehmen. Daher gibts nun für euch diese Bilder:

 

Aber auch der Rosengarten ist einen Besuch wert! Statt Schnee haben wir hier sommerliche Flora 🙂

 

Die Stadt begeistert jeden Tag aufs Neue mit ihrer Schönheit.

 

Großer Baum

Kleiner Baum

Für einen Europäer ist es schwierig, hier in Weihnachtsstimmung zu kommen. In Geschäften wird entsprechend dekoriert, zum Teil kommt auch Watte als Schnee-Ersatz zum Einsatz – man assoziiert also auch hier Weihnachten mit Schnee, den es quasi nie gibt, und schon dreimal nicht an Weihnachten. Ein vom City Council aufgestellter großer Weihnachtsbaum steht in der Stadtmitte auf einem überdimensioniertem Geschenk. Ein kleiner Weihnachtsbaum steht in einer der Bars hier, auf einem der Tische. Künstlich sind jedoch beide, vermutlich würden die Nadeln bei den hiesigen Temperaturen nicht lange halten.

Weihnachtsbäckerei



Plätzchen im Sommer? Nein das ging irgendwie nicht. Aber ich hatte Lust auf Schoko-Cookies. Gar nicht so einfach im Gasbackofen mit ausschließlich Unterhitze oder alternativ Grill mit voller Hitze von oben. Hat aber trotzdem geklappt und war lecker, auch wenn das Resultat nicht so schön aussieht wie gekaufte Cookies.

Deutsches Brot kann man einfach nicht vollständig ersetzen. Ja, ich esse gerne Toastbrot. Und Brötchen sind auch lecker. Aber von Zeit zu Zeit möchte ich doch auch mal ein richtiges Brot essen, nicht so ein weiches wie man hier kaufen kann. Aufgrund der Backofen-Situation und meiner Faulheit habe ich mich noch nicht dazu überwinden können, selbst ein Brot zu backen. Aber die Tage habe ich einen Laden entdeckt: Eine „Original German Bakery“ – wow das klingt doch gut. Und so habe ich mir dort zu Weihnachten für rund 6€ dieses wunderschöne Vollkornbrot gegönnt (das dunkelste in deren Sortiment).

Oriental Bay Beach

Bei Oriental Bay ist Wellingtons beliebtester Strand. Durch seine Lage ist er etwas geschützt und nicht direkt den Strömungen und Wellen im Pazifik ausgesetzt, sodass das Wasser gefühlt minimal wärmer ist. Mit einem beheizten Freibad kann man das aber dennoch nicht vergleichen.

An den heißen Tagen rund um Weihnachten war dort viel los. Einige wollten sich nur sonnen, andere – wie auch ich – haben sich ins kühle Nass getraut. Zwei schwimmende Plattformen werten den Badespaß noch mehr auf.

Strandpanorama – aber irgendwas wurde da rechts falsch gerendert

In diesem Sinne wünsche ich allen Bloglesern nachträglich frohe Weihnachten, noch ein paar entspannte Tage und dann einen guten Start ins neue Jahr!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.