Monatliche Archive: Januar 2016


Southern Walkway & Red Rocks 2

Nachdem der Skyline Walkway mit der Meetup Gruppe ein voller Erfolg war, habe ich zwei Wochen später direkt die nächste Wanderung organisiert. Dieses Mal stand der 11km lange Southern Walkway an, der von Wellingtons Strand über Mount Victoria durch den Town Belt zur Südküste führt. Das Ende ist in Island Bay, wie damals schon beim City to Sea Walkway. Im Vergleich zu letzterem hatte unsere Wanderung weniger Höhenmeter zu überwinden, daher waren wir recht schnell am Ziel.

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Kajak 2.0

Nachdem ich ja vor einigen Wochen schon mit einem dieser Sit-on-top Kajaks gefahren bin, war es an der Zeit, ein richtiges Seekajak auszuprobieren. Der Unterschied ist, dass man bei dem Sit-on-top Kajak deutlich höher sitzt und nicht wie bei einem echten Seekajak mit einem Spritzschutz ans Schiff gebunden ist. Außerdem sind die richtigen Kajaks länger und schmäler, sodass man schneller ist.

Dazu habe ich einen dreistündigen Kurs belegt, bei dem man verschiedene Sachen lernt: Zum einen die verschiedenen Paddeltechniken, damit man effizient und schnell voran kommt und die Navigation auch auf rauer See beherrscht. Und zum anderen haben wir zwei verschiedene Rettungstechniken gelernt, die man nach dem Kentern anwendet. Zu allererst ist es wichtig, dass man aus seinem Kajak heraus kommt, weil man sonst Kopfüber im Wasser hängt und zu Ertrinken droht. Man muss den Spritzschutz lösen und unter dem Kajak heraus schwimmen. Dann kann man entweder die Paddle float re-entry Technik anwenden: In einer langwierigen Prozedur muss man sein Kajak umdrehen, einen aufblasbaren Beutel an ein Paddel befestigen und damit wieder in das Kajak klettern und dann mit einer Handpumpe das Wasser raus pumpen. Oder man hat einen Partner, der das gekenterte Kajak etwas anhebt damit das Wasser heraus läuft und es anschließend umdreht. Dann braucht man keine Pumpe und wenn der Partner das Kajak gut fest hält, dann kommt man auch leichter hinein als mit dem Paddle float bei der anderen Methode.

Die Eskimorolle ist allerdings fortgeschritten und nicht Teil des Einsteigerkurses. Das wäre natürlich ideal, dann muss man gar nichts leer pumpen oder wieder rein klettern. Natürlich haben wir die vorgestellten Sachen alle praktisch geübt, sodass man auch schön nass wird dabei. Zum Glück war das Wasser nicht zu kalt an dem Tag, nur der Wind war etwas nervig. Es hat aber viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung!


Skyline Walkway 1

Es war mal wieder Zeit für eine größere Wanderung. Da ich bei unserer 20s ’n‘ 30s Wellington Meetup Gruppe (mehr dazu hier) sehr aktiv bin, wurde ich zum Event Organisator ernannt und organisiere also selbst derartige Meetups. Das habe ich mir zu Nutze gemacht und den Skyline Walkway als Event angeboten.

12 nette Meetup Mitglieder sind meinem Aufruf gefolgt und so haben wir uns auf den Weg nach Johnsonville gemacht. Dort beginnt der Wanderweg, der zuerst auf Mount Kaukau hinauf führt. Von dort geht es immer entlang der Bergkämme über Wiesen und Weiden bis nach Karori. Die Wanderung selbst ist 12km, da man aber irgendwie vom Bahnhof zum Start und vom Ziel zum Bus kommen muss, sind wir 15km gelaufen. Bis auf den letzten Kilometer gab es keinerlei Schatten auf der Strecke, daher war das recht anstrengend. Es hat sich aber allemal gelohnt! (mehr …)


Magie im Garten! 1

Der Botanische Garten ist schön, in den vergangenen Tagen aber noch besser: Im Rahmen der „Meridian Gardens Magic“ spielten verschiedene Newcomer und neuseeländische Bands in der Konzertmuschel im Garten. Zudem wurden Bäume, Sträucher, der Ententeich usw. durch farbige Scheinwerfer beleuchtet und so eine wunderbare Stimmung herbeigezaubert. Das beste: Sowas ist hier völlig kostenlos!

Man sitzt abends gemütlich auf der Wiese vor der Konzertmuschel, hat ein paar Snacks dabei, unterhält sich mit Freunden und lässt sich von der Livemusik berieseln. Während es immer dunkler wird beginnt der Zauber durch die Beleuchtung… (mehr …)


TransfereWise

Irgendwie konnte ich nicht glauben, dass das Bargeldabheben mit der deutschen Kreditkarte und dann die Einzahlung auf das neuseeländische Konto die beste Methode ist, sein Geld zu transferieren. Beschrieben hatte ich das in diesem Beitrag.

Tatsächlich gibt es eine alternative zur überteuerten internationalen Banküberweisung: TransferWise hat sich dem Problem angenommen und bietet einen entsprechenden Geldtransferservice an. Das Prinzip: Du überweist z.B. in Euro auf deren europäisches Konto, die rechnen den Betrag z.B. in Neuseeland-Dollar um und überweisen dann von deren neuseeländischem Konto auf deines oder des eines von dir bestimmten Zahlungsempfängers. Somit sind alle Banküberweisungen, die dazu getätigt werden, normale gebührenfreie nationale (bzw. SEPA) Überweisungen.

Zum Umrechnen verwendet TransferWise den echten, vom Markt vorgegebenen Wechselkurs, der in beide Richtungen gleich ist. Also ohne versteckte Aufschläge durch schlechtere Wechselkurse, wie es bei allen Banken inkl. Visa und Mastercard üblich ist. Das System beruht darauf, dass die Kunden von TransferWise Geld in alle möglichen Richtungen tauschen wollen. Ein intelligentes System führt die Transaktionen entsprechend zusammen und kann so das Geld tauschen, ohne von den schlechten Wechselkursen der Banken abhängig zu sein. Für den Service verlangt TransferWise eine Gebühr von 0,5% des zu transferierenden Betrags bei den üblichen Währungen bzw. 0,7% bei exotischeren Währungen wie Neuseeland-Dollar. Diese Gebühr wird explizit angegeben und nicht im Wechselkurs versteckt. Trotz dieses Aufschlags war für mich diese Überweisung günstiger als der reine Wechselkurs bei Visa oder Mastercard, den ich für gebührenfreie Bargeldabhebungen hier bekomme.

Wer interessiert ist und sich über diesen Link anmeldet, bekommt zudem den ersten Transfer gebührenfrei 🙂


Umzug!

Ich bin zwar nur für 7 Monate hier, aber trotzdem musste ich mir eine neue Wohnung suchen. Meine alte WG hat sich aufgelöst, da das Haus ziemlich alt is – keine Isolierung, nur einfach verglaste und nicht vollständig schließende Fenster, etc. – ähnlich wie es in Deutschland bei Altbauten von vor zwei bis drei Generationen üblich war. Das ist Richtung Winter nicht so toll, daher haben wir unseren Mietvertrag nicht verlängert und mussten raus. Nun wohne ich im schönen Stadtteil Mt Cook, in einem schönen modernen Gebäudekomplex mit mehreren Wohnungen. Eine davon ist meine neue WG.

Netterweise spare ich mir in Zukunft auch etliche Höhenmeter, denn mit 13m über Meeresspiegel und beinahe flachem Zugang zu Geschäften, Wochenmarkt, Stadtzentrum usw. ist mein neues Zuhause deutlich besser gelegen als das alte. Und auch die ÖPNV Anbindung ist besser, zudem ist die nächste Bushaltestelle auf einen Zonengrenze, womit ich in beide Richtungen recht weit mit dem günstigsten Tarif fahren kann.


Internationaler Studentenausweis

Kleine Randnotiz: Da ich ja in Deutschland noch Student bin, in Neuseeland jedoch nicht eingeschrieben bin, habe ich zwar einen deutschen aber keinen neuseeländischen Studentenausweis. Von der DKB habe ich einen internationalen Studentenausweis bekommen (siehe hier). Kostet mich nichts und die Karte wird in Museen, Kino und beim Bowling problemlos anerkannt, um den Studentenrabatt zu bekommen. Wer also in einer ähnlichen Situation ist: Legt euch vorab so eine ISIC Karte zu (egal von wo), wie gesagt bei der DKB gibts die kostenlos.


Shrek, Drachenzähmen leicht gemacht, Madagascar & Co

Im Te Papa Museum in Wellington ist derzeit eine Ausstellung über DreamWorks. Dort wird gezeigt, wie Animationsfilme früher entstanden sind und wie das heute so Abläuft, wenn Titel wie „Drachenzähmen leicht gemacht“ produziert werden.

Erstaunlich ist, dass trotz Computertechnologie noch sehr viel von Hand skizziert wird. Außerdem bauen die 3D Modelle von Landschaften, Gebäuden oder den Charakteren, um ein besseres Gefühl für die Szenen zu bekommen, bevor die letztendlich in einem zeitaufwändigen Prozess am Computer umgesetzt werden. Auch üben sich die Produzenten als Schauspieler, um die Emotionen in den einzelnen Szenen selbst zu erleben. (mehr …)


Martinborough

Ende letzten Jahres haben wir mit unserer Meetup Gruppe einen Ausflug nach Martinborough gemacht. Das ist eine sehr trockene Stadt, die vor allem für ihren Anbau von Wein und Oliven bekannt ist. Wir sind mit dem ÖPNV (Erst Schienenersatzverkehr, dann  Zug und letztendlich Bus) dort hin und haben uns Fahrräder ausgeliehen. Ein sehr schöner Tag!

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