Allgemein

Alles, was in keine der anderen Kategorien passt – oder wenn ich mal wieder vergessen habe, den Artikel richtig zuzuordnen ;-)


Rückflug

So, nun bin ich daheim, habe weitestgehend alles ausgepackt und auch den Zeitunterschied ohne Jetlag gut überstanden. Der Koffer kam problemlos zusammen mit mir in Frankfurt an. Diese Sortiermaschinen sind echt ein Wunderwerk der Technik.  🙂

Hier sind ein paar Fotos vom Rückflug:


Das wars dann wohl…

Schon erstaunlich, wie schnell 7 Monate vorüber gehen können. Heute ist Abreisetag, in wenigen Stunden geht mein Flieger. Über Sydney und Abu Dhabi gehts zurück nach Deutschland.

Am Wochenende gabs noch eine gute Abschiedsfeier, am Montag ein gemeinsames Abendessen mit meinem Betreuer für die Masterarbeit hier und nun sitze ich auf gepackten Koffern und warte auf das Airport Shuttle.

Einerseits traurig, das alles hier hinter mir zu lassen, aber andererseits sehe ich daheim natürlich Familie und Freunde wieder. Und zu guter letzt steht in Deutschland ein Sommer bevor, während hier langsam der Winter hereinbricht.

 

Update: Hier noch meine Flüge

 

Update 2:
Check-in am Flughafen ging wunderbar. Eigentlich wollte ich ja online einchecken, aber das ging nicht bei Etihad, weil der erste Flug von Air New Zealand ist, und auch nicht bei Air New Zealand, weil das Ticket auf Etihad läuft. Der Automat hätte mich nur für die erste Teilstrecke (bis Sydney) eingecheckt, aber ein netter Mitarbeiter hat mir direkt helfen können und die anderen Flüge im System gesucht und mich bis Frankfurt eingecheckt.

Auch der Koffer ging problemlos durch bis Frankfurt. Eigentlich viel zu groß und zu schwer für alle Air New Zealand Richtlinien, aber es gilt die Richtlinie des Most Significant Carrier, in meinem Fall Etihad. Die haben im September jedoch ihre Regeln geändert(neu: 2x 23kg, alt: 1x 30kg), mit den neuen wäre mein Koffer (29,9kg übrigens 😛 ) zu schwer. Aber der nette Mitarbeiter hat nachvollziehen können, dass mein Ticket ursprünglich vor September gebucht wurde, obwohl das Ausstellungsdatum im November ist, weil es ja umgeschrieben wurde.

Security Schleuse ging wunderbar und ohne Wartezeit. Nun muss ich am Gate aufs Boarding warten.

 

Update 3:
Erster Flug gut überstanden, auch wenn wir etwas verspätet waren. Naja so ist meine Wartezeit in Sydney kürzer.
Es war ja ein Air New Zealand Flug, daher natürlich wieder geniale Safety Instructions:

Surfboards hab ich aber keine unter den Sitzen finden können, nur so öde Rettungswesten.

 

Update 4:
Wir sind nun in Abu Dhabi gelandet. Deutlich vor der geplanten Zeit, deshalb durften wir noch knapp 20 Minuten am Gate warten. Der Pilot meinte, dass wir zu früh sind und kein Bodenpersonal da ist um die Brücke ran zu fahren. Aber dann hat sich doch jemand erbarmt uns heraus zu lassen. Security check ging schnell (ist kaum was los vor 6 Uhr) und so sitze ich nun am Gate für meinen letzten Flug. Bald geschafft!


Mein Blog wacht wieder auf…

Es war lange recht still hier…

Nach einer tollen Woche in Taupo habe ich mich dann doch etwas mehr auf das Wesentliche meines Neuseeland-Aufenthaltes konzentriert: Meine Masterarbeit. Dann bliebt nicht mehr so viel freie Zeit, und die habe ich für Aktivitäten benutzt anstelle zur Pflege meines Blogs. Aber nun habe ich mir doch mal etwas Zeit genommen, all die Fotos der letzten Wochen zu sichten und ein paar Beiträge für den Blog zu erstellen.

Also viel Spaß beim Stöbern!


Auf nach Taupo!

Nächste Woche ist für mich Urlaub angesagt: Eine Woche in Taupo! Am Montagmorgen geht mein Bus. Ich reise ohne Laptop, hoffe allerdings am Wochenende mit viel schönem Material für den Blog wieder zu kommen. Seid gespannt! 😛


Landtagswahl

Ausfüllen, alles in den richtigen Umschlag, „Germany“ & Briefmarke drauf und ab geht die Post!

Auch am anderen Ende der Welt muss man natürlich seiner Pflicht als deutscher Staatsbürger nachkommen: Am 13. März ist in Rheinland-Pfalz Landtagswahl. Da ich nur schwer am Sonntag persönlich im Wahlraum erscheinen kann, habe ich frühzeitig bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie ich dennoch an der Wahl teilnehmen kann. Auf der Botschaft in Wellington zu wählen war leider keine Option (wäre gerne mal dort hin gegangen…), aber mir wurde angeboten, die Briefwahlunterlagen frühestmöglich nach Neuseeland zu verschicken.

So kam es, dass meine Briefwahlunterlagen heute schon im Briefkasten waren, nachdem die Wahlbenachrichtigungen erst gestern ausgetragen wurden. Alles ausgefüllt ging es mit dem orangenem Umschlag dann zur Post. $2.50 kostet mich der Spaß, aber das ist mir meine Stimme wert. Jetzt muss der Wahlbrief nur noch pünktlich in Ludwigshafen ankommen, dann hab ich erfolgreich aus 18.000 km Entfernung gewählt 🙂


Mal wieder ein Erdbeben

In Neuseeland bebt die Erde ja täglich, aber meist nur sehr schwach, sodass man es nicht merkt. Heute habe ich zum zweiten Mal seit meiner Ankunft ein Erdbeben gespürt. Das Interessante ist, dass es von der Südinsel ausging aber Leute es bis hoch nach Auckland gespürt haben. Details zu dem Beben gibt’s hier.


Kajak 2.0

Nachdem ich ja vor einigen Wochen schon mit einem dieser Sit-on-top Kajaks gefahren bin, war es an der Zeit, ein richtiges Seekajak auszuprobieren. Der Unterschied ist, dass man bei dem Sit-on-top Kajak deutlich höher sitzt und nicht wie bei einem echten Seekajak mit einem Spritzschutz ans Schiff gebunden ist. Außerdem sind die richtigen Kajaks länger und schmäler, sodass man schneller ist.

Dazu habe ich einen dreistündigen Kurs belegt, bei dem man verschiedene Sachen lernt: Zum einen die verschiedenen Paddeltechniken, damit man effizient und schnell voran kommt und die Navigation auch auf rauer See beherrscht. Und zum anderen haben wir zwei verschiedene Rettungstechniken gelernt, die man nach dem Kentern anwendet. Zu allererst ist es wichtig, dass man aus seinem Kajak heraus kommt, weil man sonst Kopfüber im Wasser hängt und zu Ertrinken droht. Man muss den Spritzschutz lösen und unter dem Kajak heraus schwimmen. Dann kann man entweder die Paddle float re-entry Technik anwenden: In einer langwierigen Prozedur muss man sein Kajak umdrehen, einen aufblasbaren Beutel an ein Paddel befestigen und damit wieder in das Kajak klettern und dann mit einer Handpumpe das Wasser raus pumpen. Oder man hat einen Partner, der das gekenterte Kajak etwas anhebt damit das Wasser heraus läuft und es anschließend umdreht. Dann braucht man keine Pumpe und wenn der Partner das Kajak gut fest hält, dann kommt man auch leichter hinein als mit dem Paddle float bei der anderen Methode.

Die Eskimorolle ist allerdings fortgeschritten und nicht Teil des Einsteigerkurses. Das wäre natürlich ideal, dann muss man gar nichts leer pumpen oder wieder rein klettern. Natürlich haben wir die vorgestellten Sachen alle praktisch geübt, sodass man auch schön nass wird dabei. Zum Glück war das Wasser nicht zu kalt an dem Tag, nur der Wind war etwas nervig. Es hat aber viel Spaß gemacht und war eine tolle Erfahrung!


Umzug!

Ich bin zwar nur für 7 Monate hier, aber trotzdem musste ich mir eine neue Wohnung suchen. Meine alte WG hat sich aufgelöst, da das Haus ziemlich alt is – keine Isolierung, nur einfach verglaste und nicht vollständig schließende Fenster, etc. – ähnlich wie es in Deutschland bei Altbauten von vor zwei bis drei Generationen üblich war. Das ist Richtung Winter nicht so toll, daher haben wir unseren Mietvertrag nicht verlängert und mussten raus. Nun wohne ich im schönen Stadtteil Mt Cook, in einem schönen modernen Gebäudekomplex mit mehreren Wohnungen. Eine davon ist meine neue WG.

Netterweise spare ich mir in Zukunft auch etliche Höhenmeter, denn mit 13m über Meeresspiegel und beinahe flachem Zugang zu Geschäften, Wochenmarkt, Stadtzentrum usw. ist mein neues Zuhause deutlich besser gelegen als das alte. Und auch die ÖPNV Anbindung ist besser, zudem ist die nächste Bushaltestelle auf einen Zonengrenze, womit ich in beide Richtungen recht weit mit dem günstigsten Tarif fahren kann.


Weltmeister!

Am heutigen Sonntag (bzw. Samstag deutscher Zeit) wurde in London das Finale der Rugby-Weltmeisterschaft ausgetragen. Neuseeland hat gegen Australien 37:17 gewonnen und ist damit Weltmeister  🙂

Das Eigenartige an diesem Finalspiel ist die Uhrzeit: Es wurde am Samstag um 16 Uhr in London ausgetragen. In Australien war es zu  dieser Zeit Sonntag 03:00 Uhr nachts, in Neuseeland hingegen schon 05:00 Uhr früh. Ziemlich blöd für die Zuschauer aus den beiden Ländern. Einer meiner Mitbewohner ist tatsächlich früh genug aufgestanden, um sich das Spiel in einem Pub anzusehen.

Zum Glück gabs dann keine Autokorsos in aller Frühe, denn ich habe es vorgezogen, an diesem Sonntag ganz normal auszuschlafen.