Organisation

Was musst du beachten, wenn du selbst einmal nach Neuseeland willst? Hoffentlich findest du den ein oder anderen nützliche Tipp für dich hier…


TransfereWise

Irgendwie konnte ich nicht glauben, dass das Bargeldabheben mit der deutschen Kreditkarte und dann die Einzahlung auf das neuseeländische Konto die beste Methode ist, sein Geld zu transferieren. Beschrieben hatte ich das in diesem Beitrag.

Tatsächlich gibt es eine alternative zur überteuerten internationalen Banküberweisung: TransferWise hat sich dem Problem angenommen und bietet einen entsprechenden Geldtransferservice an. Das Prinzip: Du überweist z.B. in Euro auf deren europäisches Konto, die rechnen den Betrag z.B. in Neuseeland-Dollar um und überweisen dann von deren neuseeländischem Konto auf deines oder des eines von dir bestimmten Zahlungsempfängers. Somit sind alle Banküberweisungen, die dazu getätigt werden, normale gebührenfreie nationale (bzw. SEPA) Überweisungen.

Zum Umrechnen verwendet TransferWise den echten, vom Markt vorgegebenen Wechselkurs, der in beide Richtungen gleich ist. Also ohne versteckte Aufschläge durch schlechtere Wechselkurse, wie es bei allen Banken inkl. Visa und Mastercard üblich ist. Das System beruht darauf, dass die Kunden von TransferWise Geld in alle möglichen Richtungen tauschen wollen. Ein intelligentes System führt die Transaktionen entsprechend zusammen und kann so das Geld tauschen, ohne von den schlechten Wechselkursen der Banken abhängig zu sein. Für den Service verlangt TransferWise eine Gebühr von 0,5% des zu transferierenden Betrags bei den üblichen Währungen bzw. 0,7% bei exotischeren Währungen wie Neuseeland-Dollar. Diese Gebühr wird explizit angegeben und nicht im Wechselkurs versteckt. Trotz dieses Aufschlags war für mich diese Überweisung günstiger als der reine Wechselkurs bei Visa oder Mastercard, den ich für gebührenfreie Bargeldabhebungen hier bekomme.

Wer interessiert ist und sich über diesen Link anmeldet, bekommt zudem den ersten Transfer gebührenfrei 🙂


Internationaler Studentenausweis

Kleine Randnotiz: Da ich ja in Deutschland noch Student bin, in Neuseeland jedoch nicht eingeschrieben bin, habe ich zwar einen deutschen aber keinen neuseeländischen Studentenausweis. Von der DKB habe ich einen internationalen Studentenausweis bekommen (siehe hier). Kostet mich nichts und die Karte wird in Museen, Kino und beim Bowling problemlos anerkannt, um den Studentenrabatt zu bekommen. Wer also in einer ähnlichen Situation ist: Legt euch vorab so eine ISIC Karte zu (egal von wo), wie gesagt bei der DKB gibts die kostenlos.


Wochenmarkt

Ich hatte ja schon erwähnt, dass hier jeden Sonntag ein Wochenmarkt ist. Man läuft etwa 30 Minuten (zurück etwas länger) durch eine landschaftlich schöne Gegend. Der Markt ist sehr groß und im Gegensatz zu Deutschland sind die Lebensmittel dort deutlich günstiger als im Supermarkt. Für zwei Paprika zahlt man beispielsweise $1.50 und das Kilo Äpfel ist je nach Sorte ab $1 zu haben. Bananen schwanken im Preis von Woche zu Woche, aber für $2 das Kilo bekommt man durchaus schöne. Pilze kosten so $8 bis $10 das Kilo. Karotten gibts für etwa $1.50 je Kilo. Diese Preise sind natürlich Neuseeland-Dollar, man darf sie also noch durch 1,6 teilen, um den €-Preis zu erhalten. (mehr …)


Nicht ohne Reisepass!

Kleine Randnotiz für alle Partyfreunde, die es vielleicht mal nach Neuseeland verschlägt: Wenn man nicht gerade 50+ Jahre alt ist und auch eindeutig so aussieht, dann muss jeder Gast beim Einlass in Discos, Kneipen etc. einen Ausweis vorzeigen. Und die Türsteher sind angehalten, nur Reisepässe, neuseeländische Führerscheine und die 18+ Karte zu akzeptieren. Mit einem deutschen Personalausweis, auch dem neuen, kommt man also nicht rein wenn der Türsteher nicht gerade einen sehr guten Tag hat. Da muss man halt doch den blöden Pass dabei haben – was etwas nervig ist wenn man seine Wertgegenstände auf ein kleines Kartenheft reduziert hat, da man üblicherweise jeden Drink einzeln mit Karte bezahlt.


Steuernummer (IRD-Number)

Kurz als Randnotiz für Leute, die Work&Travel hier planen: Beantragt man eine IRD-Number (=Steuernummer), dann kann es einige Zeit (bei mir gut drei Wochen) dauern, bis die ankommt. Wer also direkt nach der Ankunft Geld verdienen möchte oder Zinsen auf sein Konto haben will, der sollte sich frühestmöglich um die Beantragung dieser Nummer kümmern. Das Formular kann man beispielsweise schon daheim ausdrucken und weitestgehend ausfüllen. Man muss dann noch die lokale Kontonummer eintragen, nachdem man das Konto eröffnet hat, was aber sehr einfach und schnell geht. Den Antrag selbst und die nötigen Anlagen kann man auch als Foto (es muss also kein Scan sein) per E-Mail einreichen. Schaut vorher auch mal drauf, welche Unterlagen aus Deutschland man benötigt und dementsprechend eingescannt dabei haben sollte.

Mein Hostel, in dem ich ja nun seit drei Wochen nicht mehr wohne, hat mich übrigens über den Eingang des Briefs per Mail informiert. Die hätten mir den Brief an meine neue Adresse zugeschickt, aber ich habe ihn einfach selbst abgeholt. Laut Berichten einiger Backpacker, die ich getroffen habe, sind Hostels in Neuseeland trotz günstiger Preise generell recht zuvorkommend.


Tag der Arbeit

Auch Neuseeland hat einen Tag der Arbeit, nämlich den Labour Day. Der ist immer am 4. Montag in Oktober, also heute.

Die Neuseeländer sind klug, denn so fällt der niemals aufs Wochenende. Und Oktober ist auch ein guter Zeitpunkt, denn das entspricht Wetter-mäßig ungefähr dem deutschen Mai. Heute ist tatsächlich wieder strahlender Sonnenschein.

Aber auch für Wochenend-Feiertage haben die hier eine gute Lösung: 2016 fällt der Waitangi Day (Jahrestag der Gründung Neuseelands am 6. Februar 1849) unglücklicherweise auf einen Samstag. Kein Problem, der Feiertag wird einfach „montagisiert“ (Mondayised) und am Montag, den 8. Februar nachgeholt.


Wohnungssuche

Wer länger in Neuseeland bleiben will und nicht gerade als Rucksackreisender unterwegs ist, sollte sich nach einer festen Bleibe fernab der Hostels umsehen. Vorweg: Die Mieten in Wellington sind deutlich teurer als in Deutschland. Daher kam für mich nur ein WG-Zimmer in Frage.

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Google Play Store (Android) im Ausland

Hast du ein Android Smartphone? Dann gehe mal in den Google Store und schaue dir die Vodafone Neuseeland App  an. Vielleicht fällt dir dabei auf, dass diese App in deinem Land nicht verfügbar ist. Die gleiche Meldung hatte ich, obwohl eine Neuseeländische SIM-Karte eingelegt war und ich mich in Neuseeland befand. Wie man Google beibringen kann, dass man jetzt vorübergehend in Neuseeland wohnt, möchte ich hier kurz erklären.

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Das liebe Geld 1

Irgendwie muss man ja auch am anderen Ende der Welt bezahlen. Das Umtauschen von Bargeld vorab ist eher nicht empfehlenswert, da die sogenannten Sortenkurse überaus schlecht sind und außerdem möchte wohl keiner das gesamte Budget für eine mehrmonatige Reise in bar mit sich führen. Wie man trotzdem stets liquide bleibt, möchte ich euch hier kurz erläutern. (mehr …)