Taupo Tag 3: Golf ins Wasser?

DSC05993Nach der Fahrt mit dem Jet hatten wir noch etwas Zeit bis zur nächsten gebuchten Aktivität. Direkt am/im See gibt es die Möglichkeit, Golf zu spielen. Man hat nur einen Schlag pro Ball, weil der „Golfplatz“ ein wenig „nass“ ist 😛

In der Tat versenken fast alle Besucher die Bälle ins Wasser. Ein Taucher sammelt die dann wieder ein. Nur die wenigsten schaffen es, überhaupt die Platform zu treffen… Wer jedoch mit einem Schlag einlocht der gewinnt tolle Preise!

Mir war der Spaß zu teuer, da ich selbst beim Minigolf (auf der Bahn wo man den Ball ins Netz schießen muss) so meine Probleme habe. Aber Vincent hat sich dran versucht!

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Taupo Tag 3: Huka Falls Jet 1

Am Anreisetag sind wir ja schon zu den Huka Falls gelaufen. Nach der harten Wanderung wollten wir uns die heute nochmals mühelos und dafür mit mehr Action anschauen: Und zwar von unten aus einem Speedboot! Praktischerweise bietet das Huka Falls Jet einen kostenlosen Abholservice an. Man wird direkt vom Hostel dort hin und auch wieder zurück gebracht.

Wir sind den Fluss auf und ab gerast, mit bis zu 80km/h und haben dabei mehrmals so eine 360° Drehung gemacht. Der Fahrer kennt sein Gelände und das Jet echt in und auswendig, sodass ich mich bei allen waghalsigen Aktionen trotzdem sicher gefühlt habe. Hier ein kleiner Ausschnitt aus unserem Trip, ich sitze in der dritten Reihe Platz zwei von links.

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Taupo Tag 2: Tongariro Alpine Crossing (Versuch 1) 1

Dienstagmorgen, 4:44 Uhr. Mein Wecker klingelt. Und das aus gutem Grund! In aller Frühe werden wir von einem kleinen Shuttle Bus abgeholt und in rund 90 Minuten Fahrtzeit zum Start von Neuseelands bekanntester Tageswanderung gebracht. Das Tongariro Alpine Crossing ist ein 19,4km langer Track der über aktive Vulkane führt. Zugegebener Maßen war das Wetter nicht all zu berauschend, sodass man auf den Fotos nicht viel mehr als Nebel sieht. Der dauerhafte Nieselregen, kombiniert mit dem Wind und einer Temperatur von ca. 3-11°C (je nach Höhe) hat uns ziemlich gefordert. Die üblichen tollen Aussichten blieben uns verwehrt. Auf den letzten Kilometern, die wir klatschnass nur noch in Sehnsucht nach dem Ende gelaufen sind, habe ich mir gedacht, dass ich das nochmal bei schönem Wetter machen muss. Das habe ich letztendlich auch, sodass ich mich hier eher kurz fasse.

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Taupo Tag 1: Anreise und Huka Falls

Am Montagmorgen ging es mit dem Fernbus von Wellington nach Taupo. Statt der geplanten viereinhalb Stunden haben wir leider fünfeinhalb gebraucht, da es etliche Baustellen unterwegs gab. Die Reise war jedoch sehr komfortabel: Ledersitze mit genügend Beinfreiheit und ein halb leerer Bus haben die Fahrt sehr angenehm gemacht. Zudem konnte man die schönen Landschaften bewundern, durch die man so durchfährt.

Hier ein paar Bilder von der Fahrt:

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Auf nach Taupo!

Nächste Woche ist für mich Urlaub angesagt: Eine Woche in Taupo! Am Montagmorgen geht mein Bus. Ich reise ohne Laptop, hoffe allerdings am Wochenende mit viel schönem Material für den Blog wieder zu kommen. Seid gespannt! 😛


Kajak Tour zu Evan’s Bay

Nachdem es gestern zu windig war konnten wir heute dann unsere Kajak Tour erledigen. Ein wunderschöner Tag! Und da ich genug Selbstvertrauen hatte nicht zu kentern, war meine Kamera mit an Board und ich kann euch mittels Fotos und Videos teilhaben lassen! (Eine wasserdichte Actioncam à la GoPro würde das Problem natürlich auch lösen, aber noch habe ich sowas nicht…)

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Bubble Soccer

Heute Vormittag war ich „Bubble Soccer“ spielen, also sowas ähnliches wie Fußball aber mit großen Blasen. Eigenes Fotos habe ich leider keine, aber dieses Video konnte ich auf YouTube finden, gedreht wurde es in unserer Location hier in Wellington:

 

Es ist wirklich so lustig, wie es aussieht, aber sehr anstrengend. Man bekommt eine kurze Einführung, bei der man das Überschlagen übt und auch erste „Crashtests“ mit seinen Gegenspielern macht. Anschließend geht das Spiel los, das in vier mal sieben Minuten unterteilt ist, wobei es nach dem zweiten Viertel eine kurze Pause gibt. Die ist auch nötig, denn man schwitzt ziemlich in diesen doch recht engen Blasen. Erschwerend hinzu kommt, dass man nicht wirklich gut sehen kann, da die Bubbles zum einen farbig und zum anderen leicht beschlagen sind. Im gelben Bubble sieht man den gelben Ball besonders schlecht, was den Spaßfaktor aber noch erhöht.

 

Anschließend wollte ich mit einem Freund einen Halbtagestrip im Kajak machen, aber leider war es zu windig und der Kajakverleiher hat die nicht rausgegeben. Stattdessen waren wir schwimmen, wobei sich bestätigt hat, dass es ziemlich windig ist. Die Wellen waren sehr hoch, sodass wir dann doch nicht wie eigentlich geplant zum Leuchtturm geschwommen sind.


Landtagswahl

Ausfüllen, alles in den richtigen Umschlag, „Germany“ & Briefmarke drauf und ab geht die Post!

Auch am anderen Ende der Welt muss man natürlich seiner Pflicht als deutscher Staatsbürger nachkommen: Am 13. März ist in Rheinland-Pfalz Landtagswahl. Da ich nur schwer am Sonntag persönlich im Wahlraum erscheinen kann, habe ich frühzeitig bei der Stadtverwaltung nachgefragt, wie ich dennoch an der Wahl teilnehmen kann. Auf der Botschaft in Wellington zu wählen war leider keine Option (wäre gerne mal dort hin gegangen…), aber mir wurde angeboten, die Briefwahlunterlagen frühestmöglich nach Neuseeland zu verschicken.

So kam es, dass meine Briefwahlunterlagen heute schon im Briefkasten waren, nachdem die Wahlbenachrichtigungen erst gestern ausgetragen wurden. Alles ausgefüllt ging es mit dem orangenem Umschlag dann zur Post. $2.50 kostet mich der Spaß, aber das ist mir meine Stimme wert. Jetzt muss der Wahlbrief nur noch pünktlich in Ludwigshafen ankommen, dann hab ich erfolgreich aus 18.000 km Entfernung gewählt 🙂


Kaitoke Regional Park

Es war mal wieder Zeit für eine Wanderung. Dieses Mal ging es mit meiner Meetup Gruppe in den Kaitoke Regional Park. Der Park hat zwei Zugänge, einen im Westen und einen im Osten. Dazwischen ist der 10km lange Ridge Track. Da wir das nicht zweimal laufen wollten, haben wir mit zwei Autos einen praktischen Shuttleservice für den Rückweg auf die Beine gestellt 🙂

Gestartet sind wir im Westen. Man läuft recht steil den Berg hoch und dann den kompletten Track entlang durch den Wald. Man ist zwar sehr hoch, aber viel sehen außer den Bäumen kann man dabei nicht. Nach etwa der Hälfte des Weges gibt es einen tollen Aussichtspunkt, damit man für die Anstrengung auch etwas belohnt wird. Nach zweieinhalb (statt wie angegeben drei) Stunden Fußmarsch sind wir dann an der Ostseite des Parks angekommen. Dort lädt der Hutt River zu einem gemütlichen Bad ein, die Felsen am Rand sind bieten sich für Sprünge an.

Nach der langen und erholsamen Pause haben wir noch Rivendell (deutsch: Bruchtal, ein Ort aus Der Herr der Ringe) und die Hängebrücke erkundet. Anschließend machten wir uns dann auf die Suche nach unserem Auto. Der Parkplatz war dann doch weiter vom Park entfernt als gedacht, aber definitiv angenehmer als den selben 10km Track zurück zu laufen.

Ein wunderschöner Tag! Gut, dass wir genug Schatten hatten, das war ja beim Skyline Walkway nicht gegeben…

 

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Einmal zum Leuchtturm und zurück

Letzte Woche habe ich mich ja schon im Langstreckenschwimmen geübt. Es gibt aber auch einen Leuchtturm auf dieser Strecke, den ich mal aus der Nähe betrachten wollte. Am Strand ist ein Schild, das eine Schwimmroute empfiehlt. Vorgesehen ist, dass man sich in einem 50m Korridor neben den 5 Knoten Bojen aufhält. Man ist da aber auch durchaus mal 200m vom Strand entfernt, dafür ist es mit ca. 1,3km so ziemlich der direkteste Weg zum Leuchtturm.

Mehr als die Entfernung zum Strand haben mich die ganzen Schiffe gestört, die im vorgesehenen Korridor unterwegs waren. Viele Leute, die an einem schönen Sonntag unbedingt ihre kleine Yacht in die Bucht fahren müssen. Da ich wenig erpicht auf eine Kollision mit einem Schiff war habe ich eine etwas längere Route in Kauf genommen und etwas dichter am Strand geschwommen. Außerdem konnte ich so zwei mal 20 Minuten Pause an einem mir bis Dato noch unbekannten Strand  machen. Meine ungefähre Route habe ich auf dieser Karte eingezeichnet: (mehr …)